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Bericht über die Gemeinderatssitzung

vom 14. September 2005

 

Bei der ersten Gemeinderatssitzung nach den Sommerferien waren keine besonderen Punkte auf der Tagesordnung, aber bei den Mitteilungen und Anfragen konnten durchaus interessante Informationen weiter gegeben werden.

Fragestunde – Mitteilungen – Anfragen

 

·               Amtsleiter Dietmar Cupak informierte über einige formale Angelegenheiten im Zusammenhang mit der Landtagswahl 2005.

 

·               Bgm. Günther Posch berichtete, dass in diesen Tagen Besuch von Pohlheim in Admont begrüßt werden konnte. Bgm. Karl Heinz Schäfer war mit seinem „Statthalter in Admont“, Walter Damasky, mit 60 Personen zu Besuch nach Admont gekommen.

 

·               Der Bürgermeister berichtete von verschiedenen Bauangelegenheiten, die seitens der Baubehörde behandelt wurden.

 

  1. Der vom Stift Admont und den Pächtern des Gutshofes eingereichte Rinderstall mit dem angeschlossenen Gülleteich konnte auf Grund des Gutachtens eines Sachverständigen des Landes Steiermark genehmigt werden.

 

  1. Der von der STIA eingereichte neue Parkplatz zwischen Werksgelände und Oberhofallee kann von der Baubehörde ebenfalls bewilligt werden. Die gewünschte Verlegung der Sägestraße in Richtung Oberhofallee kann jedoch nur nach einer Verbreiterung der Straße in der Allee genehmigt werden.

 

  1. Zum Schutz der Liegenschaft Kundela in der Dampfsäge soll in Zusammenarbeit mit der Baubezirksleitung ein Schutzdamm gegen die immer wieder auftretenden Hochwässer errichtet werden. Über dieses Vorhaben wird in den nächsten Tagen die Bauverhandlung abhalten werden, damit dann im Herbst mit der Errichtung begonnen werden kann.

 

·               Der Bürgermeister legte den endgültigen Stand der Auftragssummen für die Sanierung und Erweiterung unserer Volks- und Hauptschule vor. Von der Schulbehörde wurden wir verständigt, dass ab dem Schuljahr 2007/2008 die derzeitigen Polytechnischen Klassen in einer zentralen Polytechnischen Schule in Rottenmann zusammengefasst werden. Damit werden wir auf lange Sicht in unserer Hauptschule mit dem gebotenen Raumprogramm auskommen. Eine genaue Darstellung wird von Baumeister Ing. Harald Gierer  anlässlich der Bürgerversammlung erfolgen.

 

·               Termine: Das Erntedankfest findet am Sonntag, dem 9. Oktober 2005, statt und ist wieder die Dankesmesse der Marktgemeinde für ein gutes Jahr.

 

·               Die nächsten Gemeinderatssitzungen sind am Freitag, dem 28. Oktober und Mittwoch, dem 14. Dezember, jeweils mit Beginn um 18,00 Uhr vorgesehen.

 

Anfragen

 

¨        GR. Helmut Nebl wies darauf hin, dass die Verkehrstafeln im Eisenbahnkreuzungsbereich – Kaiserau Landesstraße sehr schlecht einsehbar sind und daher teilweise versetzt werden sollten.

 

¨        GR. Ursula Neuner teilte mit, dass die Sanierungsmaßnahmen beim Schloss Röthelstein fast abgeschlossen sind. Mangels einer geeigneten Zufahrtsstraße besteht die Gefahr, dass der Beherbergungsbetrieb nicht vor dem Sommer 2006 wieder geöffnet werden kann.

Der Bürgermeister bemerkte dazu, dass die Fachabteilung 18D des Landes Steiermark mit der Planung und Finanzierung der Straßensanierung beschäftigt ist. Im Einvernehmen mit dem LAbg. DI. Odo Wöhry wird derzeit mit möglichen Partnern des Landes Steiermark eine Finanzierungslösung verhandelt. Seitens der Gemeinde wird mit größtem Nachdruck auf eine rasche Entscheidung gedrängt.

 

¨        Vizebürgermeister Willi Pöllauer wies darauf hin, dass der durch Hochwasser weggerissene Eisbrecher bei der Radwegbrücke dringend erneuert werden müsste und derzeit auch geeignetes Niederwasser herrscht.

 

Straßen- und Bauangelegenheiten

 

In einer Sitzung des zuständigen Ausschusses wurden die Arbeiten für die Gestaltung des Marktplatzes beschlossen. Im heurigen Herbst soll der Parkplatz und im nächsten Jahr dann das Flugdach errichtet werden. Die heuer anfallenden Kosten in der Höhe von ca. € 50.000,-- werden durch Bedarfszuweisungen von Frau LH Klasnic finanziert werden können! Der Marktplatz soll in erster Linie Parkplatz für Besucher und Mitarbeiter des Rathauses und des Tourismuszentrums werden. Aber auch Veranstaltungen könnten am Marktplatz angeboten werden, ohne dass dieser wertvolle Platz im Zentrum von Admont dadurch zu einem allgemeinen „Rummelplatz“ verkommen darf.

 

Entlang der Gemeindestraße zum Wohnhaus Steinfeldsiedlung 104 wird im Einvernehmen mit dem Grundbesitzer, der Familie Pfister, zur Verbreiterung der Straße eine Steinschlichtung errichtet werden.

 

Jugendangelegenheiten

 

Vom Ausschuss für Gesunde Gemeinde/Jugendarbeit wurden jene freiwilligen Helfer, die sich für die Sache der Jugend engagieren, in den Ausschuss aufgenommen. Für das Budget 2006 wird vom Ausschuss ein Betrag von ca. € 20.000,-- angeregt, der für Veranstaltungen, Vorträge und Erweiterung des Abenteuerspielplatzes verwendet werden soll. Das intensiv diskutierte „Haus der Jugend“ soll in einem architektonisch vertretbaren Neubau errichtet werden. Mit einem Grundsatzbeschluss des Gemeinderates wird Frau Arch. DI Kaml beauftragt, mit dem Ausschuss und der Jugend eine sinnvolle Variante zu erarbeiten. „Es ist damit ein wichtiger Schritt zur Verwirklichung dieses „Haus der Jugend“ gemacht worden. Es wird aber nur dann funktionieren, wenn die Jugend aktiv daran mitarbeitet. Darüber hinaus wird auch eine seriöse Betreuung durch engagierte Mitarbeiter/Innen notwendig sein.“, sagte der Bürgermeister nach der positiven Abstimmung.

 

Bebauungsplan „Stauchnergründe“

 

Seitens der Eigentümer der „Stauchnergründe“, die derzeit im Flächenwidmungsplan als Aufschließungsgebiet ausgewiesen sind, wird um die Gestaltung eines Bebauungsplanes ersucht. Nachdem die Gemeinde in einer derartigen Situation nach dem Raumordnungsgesetz verpflichtet ist, einen Bebauungsplan in Auftrag zu geben, wurde diese Maßnahme grundsätzlich beschlossen. Seitens der Gemeinde werden mehrere Kostenvoranschläge eingeholt und die günstigste Variante in Auftrag gegeben werden. Die Kosten können von den Grundstückseigentümern über die Bauabgabe zurück gefordert werden.

 

Benediktinerstift Admont – Zufahrt Gutshof/Aignerstraße

 

Nachdem das Bauverfahren für den neuen Stall positiv abgeschlossen werden konnte, wurde vom Gemeinderat die Einbindung einer neuen Straße vom Gutshof in die Aignerstraße genehmigt.

 

Musikverein Admont - Hall

 

Der Musikverein stellte an die beiden Gemeinden das Ansuchen um eine nachträgliche, einmalige Subvention für die zusätzlichen Aufwendungen, die bei der Ausrüstung der Jugendkapelle entstehen. In Absprache der beiden Bürgermeister wurde ein Gesamtbetrag von € 3.500,-- (Admont 2.000,--/Hall 1.500,--) genehmigt. Diese gesonderte Unterstützung ist in erster Linie der wirklich guten Jugendarbeit, die seitens der Verantwortlichen geleistet wird, gewidmet. Dem Musikverein wurde überdies die Benutzung des Marktplatzes beim Kirtag für ein Festzelt bewilligt. Voraussetzung hiefür war die Zustimmung der unmittelbaren Nachbarn und die Abmachung, dass dieses Fest nur an einem Tag, dem Kirtag, sowie abwechselnd mit dem Feuerwehrfest, stattfindet.

 

Für den Gemeinderat Admont

Bürgermeister Günther Posch